Roman
364 Seiten.

€ 14,00

Grafit Verlag Köln, ISBN 978-3-89425-760-6 
Oktober 2020

Hier sollte eine Audio-Datei als Vorleseprobe stehen.

Geht aber so besser:

www.youtube.com/watch

Zum Inhalt:

Gleich zwei Ereignisse bescheren Rechtsanwalt Schlüter unruhige Nächte: Nach einer Veranstaltung türkischer Völkermordleugner wird die Armenierin Anahid Bedrosian vergewaltigt. Außerdem ruft ein Unbekannter in Schlüters Kanzlei an und bittet um ein Gespräch. Doch auf dem Weg dorthin wird der Anrufer ermordet. In den Taschen des Toten steckt eine Liste mit armenischen Namen und türkischen Orten sowie die Quittung eines Cafés im Iran. Wer war das Opfer? Was wollte er Schlüter mitteilen?

Schlüter sieht sich mit einem Fall konfrontiert, der die dunkle Geschichte der Türkei aufwirbelt. Der Völkermord an den Armeniern vor über hundert Jahren wirft lange Schatten. Schlüter macht sich auf in die Islamische Republik Iran, in das Reich der Mullahs ...

 

Pressestimmen

Es war zunächst, als ob die Pandemie den Rezensenten auf die Stimme schlägt: Keine Buchmesse, keine Lesungen, also auch keine Presse? Na gut, nach und nach ist ein bisschen zusammengekommen. Alle sind sich einig: Das Buch ist viel mehr als ein Kriminalroman. Aber was eigentlich ist ein Kriminalroman?  

Hoffnung und Liebe 

Aus Österreich kommt eine Rezension im Magazin Buchkultur. Johannes Kößler stapelt Superlative. Er findet den Roman nicht nur exzellent erzählt, sondern seine Bilder auch exzellent gezeichnet und die Geschichte in außergewöhnliche Recherche eingebettet. Und weil ihm diese Euphorie noch nicht reicht, empfiehlt er dieses großartige und mehr als wichtige Buch mit Nachdruck. Ein Roman über einen Völkermord ist keine leichte Kost, doch habe ich, so der Rezensent, nicht vergessen, von Zivilcourage, Hoffnung, Kultur und Liebe zu erzählen. Dieser Spruch macht mich glücklich, denn Hoffnung und Liebe: davon leben wir. Besonders freut es mich, dass der Rezensent Buchhändler ist. Und hier ist der Link: https://www.buchkultur.net/wp-content/uploads/2020/12/Buchkultur_193_fr.pdf  Seite 44!

Spannend und höchst aktuell

urteilt Frau Bachthaler vom Borromäusverein (Dachverband der katholischen Büchereien). Weitere Attribute: Sehr gut recherchiert, mit vielen Bezügen zu realen Vorkomnissen, eine spannende Story, die mit "Kriminalroman" nur sehr unzureichend charakterisiert ist.

Akribisch 

Unter der Überschrift Literarische Annäherung an ein Trauma stehen zwei Rezensionen von Katja Buck nebeneinander im Schneller-Magazin: Die eine über den mundgetöteten Aserbaidschaner Akram Aylisli und seine Steinträume, die andere über mich: Eines muss man ihm lassen: Er hat akribisch recherchiert und legt mit seinem Krimi den Finger in eine noch immer offene Wunde. Und genau das ist unsere Pflicht als Schriftsteller. Aylisli war der höchstangesehene Schriftsteller Aserbaidschans. Er hat mit Steinträume einen dicken Finger in eine blutende Wunde gelegt und alles an den Diktator Alijew und seinen Hass auf die Armenier verloren. Ich stehe gern neben ihm im Magazin der Schneller-Schulen. Mal da nachgucken: https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelischer_Verein_f%C3%BCr_die_Schneller-Schulen 

Erzählerische Leichtigkeit

Frau Helfferich vom Stader Tageblatt schreibt: "Es ist Eggers gelungen, durch die bedrückenden Inhalte mit erzählerischer Leichtigkeit  zu führen. Seine bildhafte Sprache versetzt den Leser in die Welt und Kultur des Nahen Ostens ... Ein Buch, das man nicht weglegen mag und das lange nachwirkt."  Man bescheinigt mir, dass mein Schreiben dem "Buch Authentizität und dem komplexen Thema Gesichter und Leben" geben. Übrigens: Erzählerische Leichtigkeit ist schwere Arbeit. 

Gelungen

Eine ausführliche Rezension hat Tessa Hofmann für die Deutsch-Armenische Korrespondenz geschrieben. Sie findet es "lobenswert", mit den Mitteln der Unterhaltungsliteratur (diese Kategorie wendet sie auf Kriminalromane an) über so ernste Themen wie Völkermord zu schreiben. Sie hebt meine Fähigkeit zur Differenzierung - und die meiner Romanfiguren - hervor, und sie findet mein Schreiben für ein Menschenrechtsanliegen "gelungen."  Es freut mich, dass ich mit dieser Rezension viele der in Deutschalnd lebenden Armenier erreicht habe.

Hervorragend 

Thekla Dannenberg stellt in der Wochenzeitung "Der Freitag" fest: "Der Roman ist durchzogen von einem humanistischen Geist." Das Buch ist "eine hervorragende Übung im Aushalten von Ambivalenzen." Meine Ermittlungen in Geschichte und Kultur, so Dannenberg, "stehen quer zu den identitätspolitischen Diskursen dieser Tage."  Ich glaube, das ist ein Lob, auch wenn ich die hohen Worte der Rezensentin nicht ganz verstehe ... 

Urlaub

Stefan Keim vom WDR 4 empfielt das Buch als Urlaubslektüre: "Wilfried Eggers hat sich – wie er es immer tut – ein heftiges Thema vorgenommen. Es geht um historische Verbrechen und ihre Auswirkungen auf die Gegenwart. Abgefedert wird die Dramatik durch trockenen norddeutschen Humor und herrliche Charaktere in der erfundenen Kleinstadt Hemmstedt. Doch der Hintergrund des Krimis "Das armenische Tor" ist sehr realistisch."

Anspruchsvoll

findet der ekz-Bibliothesservice (Besprechungsdienst öffentlicher Bibliotheken) das Buch. "Der Autor beschert uns eine anspruchsvolle Geschichtslektion und einen interessanten Kriminalfall gleichermaßen und das ganz ohne vordergründige Action." Genau: Äktschen haben wir auch so genug.   

Der Atem der Vergangenheit

Der Titel der Rezension von Bettina Hoffmann in den Cuxhavener Nachrichten lautet: "Der Atem der Vergangenheit" und sie stellt fest, dass man das Buch einfach als spannenden Krimi lesen kann, " es aber "weit mehr" bietet und auch ein "Geschichts- und Kulturenbuch" ist.  Und genau so wollte ich es haben.